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Hier werde ich das Betriebsystem Windows 7 beschreiben



Über Windows 7Bearbeiten

Microsoft Windows 7 ist ein Betriebssystem von Microsoft. Es erschien am 22. Oktober 2009 und ist die Nachfolgeversion von Microsoft Windows Vista.

EntwicklungBearbeiten

Entwicklungsgeschichte [Bearbeiten]Bearbeiten

Während das Unternehmen eine Betriebssystemversion mit dem Codenamen Longhorn entwickelte, die später als Windows Vista veröffentlicht wurde, begann Microsoft zunächst unter dem Codenamen Blackcomb, ab 2006 als Vienna, die Entwicklung der nachfolgenden Version. Im Oktober 2008 gab der Hersteller Windows 7 als Namen für das Nachfolgeprogramm von Vista bekannt.

Versionsnummer [Bearbeiten]Bearbeiten

Die interne Versionsnummer von Windows 7 ist NT 6.1. Microsoft begründet die seltsame Nummerierung damit, dass man von der internen Versionsnummer 7.0 Abstand nehmen müsse, damit für Windows Vista geschriebene Programme auf Windows 7 weiterhin lauffähig blieben.[2] Da sich Windows Vista und 7, abgesehen von zahlreichen Bugfixes und einer neuen Oberfläche,[3] sehr ähnlich sind,[4] kann die Nummer im Produktnamen auch ohne jeden Zusammenhang mit der Version interpretiert werden: Man entschied sich nach Angabe von Microsoft zum einen wegen der Zahlensymbolik für Sieben, als auch aus dem Grund, dass Windows 7 nach der unternehmenseigenen Zählweise die siebte Windows-Produktserie sei[5]:


Produktname Serie Version
Microsoft Windows 1.0 Windows 1 1.0
Microsoft Windows 2.0 Windows 2 2.0
Microsoft Windows 3.x Windows 3 3.x
Microsoft Windows NT 3.x Windows 3 NT 3.x
Microsoft Windows 95 Windows 4 4.0
Microsoft Windows NT 4.0 Windows 4 NT 4.0
Microsoft Windows 98 Windows 4 4.10
Microsoft Windows ME Windows 4 4.90
Microsoft Windows 2000 Windows 5 NT 5.0
Microsoft Windows XP Windows 5 NT 5.1
Microsoft Windows Server 2003 Windows 5 NT 5.2
Microsoft Windows Vista Windows 6 NT 6.0
Microsoft Windows Server 2008 Windows 6 NT 6.0
Microsoft Windows Server 2008 R2 Windows 7 NT 6.1
Microsoft Windows 7 Windows 7 NT 6.1


Editionen [Bearbeiten]Bearbeiten

Das Betriebssystem ist in sechs verschiedenen Editionen zu gestaffelten Lizenzpreisen erhältlich:

  • Starter Edition (für Wachstumsmärkte und Netbooks),
  • Home Basic (für Schwellenländer),
  • Home Premium (inklusive Media Center – für den breiten Markt),
  • Professional (für kleinere Unternehmen),
  • Ultimate (vereint alle Funktionen der anderen Versionen, ausgenommen Starter) und
  • Enterprise (Umfang wie Ultimate; Vertrieb nur mit Volumenlizenzen an Firmen und Organisationen).

Die Unterschiede liegen im Funktionsumfang, in der Reichweite der Lizenz und bei der Supportdauer.[19][20] Die genannten Versionen sind auch als Upgrade von Windows XP erhältlich, erfordern aber jeweils eine Neuinstallation.[21]

Windows 7 Starter [Bearbeiten]Bearbeiten

Diese Edition ist für grundlegende Tätigkeiten wie die Verbindung mit dem Internet, das Senden von E-Mails und das Erstellen von Dokumenten gedacht. Es ist die einzige Version, die nur in 32 Bit verfügbar ist und der Arbeitsspeicher auf maximal 2 GB eingeschränkt ist.[22] Außerdem gibt es keine Aero-Oberflächen, kein Multi-Touch und der vorinstallierte Windows Media Player ist in seiner Funktion eingeschränkt. So können im Windows Media Player beispielsweise keine DVDs abgespielt werden. Die Restriktion, dass außer systemgestarteten Prozessen (wie dem Desktop) maximal drei Benutzerprozesse gleichzeitig ausgeführt werden können, wurde im Vergleich zu den Starter-Editionen von Windows XP und Vista aufgehoben.[23] Zudem lässt sich der Desktophintergrund nicht verändern. Die Oberfläche lässt sich zwar auf einem weiteren Monitor darstellen, der Darstellungsbereich sich aber nicht durch einen zweiten Monitor erweitern bzw. vergrößern. Diese Version ist ausschließlich (meist vorinstalliert auf Netbooks) als OEM-Lizenz erhältlich.[24]

Windows 7 Home Basic [Bearbeiten]Bearbeiten

Home Basic stellt eine in der Ausstattung verminderte Version von Home Premium dar. Es bietet Basisfunktionen und enthält kein Windows Media Center. Dafür ist der Windows Media Player enthalten.[25] Home Basic und alle höheren Versionen unterstützen mehrere Monitore und ein schnelles Wechseln zwischen Benutzern ist möglich, jedoch unterstützt diese Edition maximal 4 GB Arbeitsspeicher.[22]

Windows 7 Home Premium [Bearbeiten]Bearbeiten

Diese Version ist für den privaten Markt konzipiert, die Limitierung des Arbeitsspeichers beträgt 16 GB.[22] Im Vergleich zu Home Basic hat sie einige zusätzliche Funktionen wie z. B. die Unterstützung von HDTV und das Abspielen und Schreiben von DVDs. Der Windows Media Player und das Windows Media Center sowie einige Spiele sind ab Home Premium enthalten.

Windows 7 Professional [Bearbeiten]Bearbeiten

Diese Version von Windows 7 zielt vor allem auf den Unternehmensbereich. Sie beinhaltet alle Funktionen der Home Premium Edition, und besitzt, wie auch die weiteren Editionen Ultimate und Enterprise, eine Limitierung des Arbeitsspeichers von 192 GB.[22] Sie unterstützt Windows Server Domains. Der XP-Modus erlaubt die Ausführung von Programmen, die unter Windows 7 sonst nicht funktionieren würden. Bei der Professional-Version sind die Spiele wie Minesweeper, Solitär oder FreeCell standardmäßig nicht installiert, können aber nachträglich hinzugefügt werden. Der Spiele-Explorer hingegen ist standardmäßig installiert, da er nur ein spezieller Ordner im Windows-Explorer ist. Microsoft bietet für alle Editionen ab Professional nach Ablauf der Mainstream-Support-Phase eine Extended-Support-Phase an.

Windows 7 Ultimate [Bearbeiten]Bearbeiten

Windows 7 Ultimate enthält die Funktionen aller anderen Versionen und richtet sich an Kleinunternehmer, die ihren PC privat und geschäftlich nutzen, sowie an Privatanwender, die ihren Rechner sowohl zu Hause als auch im Unternehmensnetzwerk betreiben. Ultimate bietet zusätzlich unter anderem die Festplattenverschlüsselung BitLocker und das Starten von virtuellen Festplatten im VHD-Format. Auch ermöglicht es dem Anwender, jederzeit die Systemsprache zu ändern.

Windows 7 Enterprise [Bearbeiten]Bearbeiten

Diese Version ist im Grunde ein Windows 7 Ultimate, das unter Volumenlizenz vertrieben wird. Bei der Enterprise-Version sind jedoch, wie bei der Professional-Version, Spiele wie Minesweeper, Solitär oder Freecel nicht instaliert. Man kann sie aber nachinstalieren

Windows-Explorer [Bearbeiten]Bearbeiten

Der Windows-Explorer wurde um neue virtuelle Ordner namens Bibliotheken ergänzt, die Mediendateien aus beliebigen physischen Ordnern des Dateisystems und von per Netzwerk verbundenen Computern als virtuelle Sammlungen zusammenfassen. So gibt es beispielsweise die Bibliotheken Musik und Bilder, die Audio- beziehungsweise Bilddateien von der ganzen Festplatte oder auch vom Heimnetzwerk beinhalten. Damit die Aufnahme eines Netzwerkspeichers in eine Bibliothek gelingt, muss sichergestellt sein, dass der Speicher von der Windows Search indexiert wird.

Zudem kann die Explorer-Suche durch eigene Datenquellen, wie Webservices und Datenbanken, erweitert werden (sogenannte federated search). Diese können genauso wie Dateien Vorschauen und Miniaturansichten besitzen.[28]

Die sogenannten Gadgets (von Microsoft Minianwendungen genannt), welche bei der Vorgängerversion noch in einer Sidebar platziert wurden, können nun auf dem Desktop frei platziert werden, die Sidebar wurde entfernt. Die Gadgets können wie auf einem Dashboard (wie bei KDE 4 oder Mac OS X) angezeigt werden.

Sicherheit [Bearbeiten]Bearbeiten

Das Sicherheitscenter von Windows 7 wurde gegenüber dem Vorgänger umstrukturiert und erneuert. Das in Wartungscenter umbenannte Programm kann den Status des Virenscanners und der Firewall überwachen und Systemsicherungen neu anlegen.

Die Benutzerkontensteuerung (UAC), die beim Vorgänger wegen ihrer vielen Nachfragen vor Änderungen am System kritisiert wurde, ist in Windows 7 stufenweise einstellbar und standardmäßig auf ein niedrigeres Niveau gesetzt.[29]

Weil mit der Standardeinstellung alle Benutzer anfangs Administratorrechte bekommen und die Benutzerkontensteuerung gegenüber Windows Vista mehr systemnahe Eingriffe ungefragt akzeptiert, sei Windows 7 laut einem Artikel auf ZDNet.de weniger sicher als sein Vorgänger. Die höchste Stufe der Benutzerkontensteuerung („Always notify“) entspricht der wegen ihrer vielen Nachfragen kritisierten[30] Standardeinstellung von Windows Vista.[31] Der gleiche Artikel führt weiter aus, dass eine andere sichere Lösung das Entziehen der Administrator-Rechte sei, was aber nicht bei allen Editionen einfach möglich ist und bei einigen Anwendungen zu Zugriffs-Problemen führen kann. Windows 7 enthält somit wie seine Vorgänger Widersprüche im Sicherheitskonzept.[32]

Das Betriebssystem wird mittels integriertem Windows Update von Microsoft mit Korrekturen und zertifizierten Treibern auf dem aktuellen Stand gehalten. Microsoft verfolgt in Bezug auf Sicherheitslücken den Ansatz der Coordinated Vulnerability Disclosure[33].

Multimedia [Bearbeiten]Bearbeiten

Das Windows Media Center wurde überarbeitet. Windows 7 enthält mehr vorinstallierte Codecs als alle früheren Windows-Versionen; unter anderem werden H.264, MPEG-2, MPEG-4 (zum Beispiel DivX und Xvid) oder AAC nun ohne Fremdtreiber unterstützt. Selbiges gilt für die Containerformate MOV und MP4. Somit ist für viele Formate eine manuelle Nachinstallation eines entsprechenden Codecs nicht mehr erforderlich.[34][35] Neu ist auch die Unterstützung von Farbprofilen mit Farbtiefen von 30 und 48 Bit.

Eingabemethoden und Geräte [Bearbeiten]Bearbeiten

Windows 7 unterstützt Multi-Touch. So kann etwa Paint mit mehreren Fingern bedient werden.[36]

Eine neue Funktionalität für Geräte sind die device stages: Zum Gerät passend wird ein Fenster angezeigt, das häufige Aktionen für das Gerät (bei einem Mobiltelefon beispielsweise Organisation von Kontakten und Synchronisierung von Mediendateien) an einem zentralen Ort anbietet.

Anwendungen [Bearbeiten]Bearbeiten

Einige Anwendungen wie Paint und WordPad wurden überarbeitet: Sie wurden mit einer Ribbon-Oberfläche wie in Office ausgestattet. Ferner kann WordPad jetzt Dokumente in den Formaten Office Open XML und ODF öffnen und speichern, dafür fällt das DOC-Format weg.[37][18] Der Rechner wurde umgestaltet und unterstützt jetzt u. a. Maßeinheiten und finanzielle Berechnungen.

Windows Media Player 12 [Bearbeiten]Bearbeiten

Windows 7 wird mit dem Windows Media Player 12 geliefert. Dieser besitzt eine überarbeitete Oberfläche, bei der die Bibliothek und das Wiedergabefenster getrennt sind.

Standardmäßig ist die Bibliothek Musik als Quelle für Mediendateien ausgewählt. Neben DVDs spielt Windows Media Player 12 die unter Multimedia genannten Formate ab. Außerdem gibt es eine Vorschaufunktion, die es ermöglicht, den Anfang eines Titels zu hören.

Weitere Neuerungen im Überblick [Bearbeiten]Bearbeiten

Neu ist u. a. ein Fehleraufzeichnungsprogramm (Problem Steps Recorder). Es protokolliert nach seinem Start alle Mausklicks und weitere, für Programmierer und Supportmitarbeiter relevante Informationen und speichert diese als MHT-Datei. So soll es laut Microsoft auf einfache Art möglich sein, detaillierte Problemberichte zu erstellen.

Windows PowerShell ist in Windows 7 vorinstalliert. Dieses Merkmal enthält eine Entwicklungsumgebung für Kommandozeilen-Skripte. Damit bietet sie eine Alternative zu cmd.exe und ähnelt UNIX-Shells wie beispielsweise der Bash.

DirectX 11 [Bearbeiten]Bearbeiten

Mit Windows 7 wurde DirectX 11 als neue Version der Programmierschnittstelle DirectX veröffentlicht. DirectX 11 umfasst zwar den Funktionsumfang der älteren Versionen, ist jedoch selbst nicht vollständig abwärtskompatibel zu bereits z. B. auf DirectX 9 optimierten Programmen. DirectX 9 kann für derartige Programme neben DirectX 11 installiert werden.

Entfernte Komponenten [Bearbeiten]Bearbeiten

Einige Programme und Features, die Bestandteil der Vorgängerversion waren, sind in Windows 7 nicht mehr vorhanden oder wurden ausgelagert.

Entfernt wurden das klassische Startmenü, einige Funktionen der Taskleiste, Windows-Explorer-Features, Windows-Media-Player-Funktionen, einige Windows-Ultimate-Extras und das Spiel InkBall. Vier bekannte Anwendungen, wie die Windows-Fotogalerie, Windows Movie Maker, Windows-Kalender und Windows Mail, wurden in Windows 7 als Windows Live Essentials in ein separates Paket ausgelagert, das auf der Microsoft-Website kostenlos erhältlich ist.

Windows-Explorer [Bearbeiten]Bearbeiten

Der Windows-Explorer wurde um neue virtuelle Ordner namens Bibliotheken ergänzt, die Mediendateien aus beliebigen physischen Ordnern des Dateisystems und von per Netzwerk verbundenen Computern als virtuelle Sammlungen zusammenfassen. So gibt es beispielsweise die Bibliotheken Musik und Bilder, die Audio- beziehungsweise Bilddateien von der ganzen Festplatte oder auch vom Heimnetzwerk beinhalten. Damit die Aufnahme eines Netzwerkspeichers in eine Bibliothek gelingt, muss sichergestellt sein, dass der Speicher von der Windows Search indexiert wird.

Zudem kann die Explorer-Suche durch eigene Datenquellen, wie Webservices und Datenbanken, erweitert werden (sogenannte federated search). Diese können genauso wie Dateien Vorschauen und Miniaturansichten besitzen.[28]

Die sogenannten Gadgets (von Microsoft Minianwendungen genannt), welche bei der Vorgängerversion noch in einer Sidebar platziert wurden, können nun auf dem Desktop frei platziert werden, die Sidebar wurde entfernt. Die Gadgets können wie auf einem Dashboard (wie bei KDE 4 oder Mac OS X) angezeigt werden.

Sicherheit [Bearbeiten]Bearbeiten

Das Sicherheitscenter von Windows 7 wurde gegenüber dem Vorgänger umstrukturiert und erneuert. Das in Wartungscenter umbenannte Programm kann den Status des Virenscanners und der Firewall überwachen und Systemsicherungen neu anlegen.

Die Benutzerkontensteuerung (UAC), die beim Vorgänger wegen ihrer vielen Nachfragen vor Änderungen am System kritisiert wurde, ist in Windows 7 stufenweise einstellbar und standardmäßig auf ein niedrigeres Niveau gesetzt.[29]

Weil mit der Standardeinstellung alle Benutzer anfangs Administratorrechte bekommen und die Benutzerkontensteuerung gegenüber Windows Vista mehr systemnahe Eingriffe ungefragt akzeptiert, sei Windows 7 laut einem Artikel auf ZDNet.de weniger sicher als sein Vorgänger. Die höchste Stufe der Benutzerkontensteuerung („Always notify“) entspricht der wegen ihrer vielen Nachfragen kritisierten[30] Standardeinstellung von Windows Vista.[31] Der gleiche Artikel führt weiter aus, dass eine andere sichere Lösung das Entziehen der Administrator-Rechte sei, was aber nicht bei allen Editionen einfach möglich ist und bei einigen Anwendungen zu Zugriffs-Problemen führen kann. Windows 7 enthält somit wie seine Vorgänger Widersprüche im Sicherheitskonzept.[32]

Das Betriebssystem wird mittels integriertem Windows Update von Microsoft mit Korrekturen und zertifizierten Treibern auf dem aktuellen Stand gehalten. Microsoft verfolgt in Bezug auf Sicherheitslücken den Ansatz der Coordinated Vulnerability Disclosure[33].

Multimedia [Bearbeiten]Bearbeiten

Das Windows Media Center wurde überarbeitet. Windows 7 enthält mehr vorinstallierte Codecs als alle früheren Windows-Versionen; unter anderem werden H.264, MPEG-2, MPEG-4 (zum Beispiel DivX und Xvid) oder AAC nun ohne Fremdtreiber unterstützt. Selbiges gilt für die Containerformate MOV und MP4. Somit ist für viele Formate eine manuelle Nachinstallation eines entsprechenden Codecs nicht mehr erforderlich.[34][35] Neu ist auch die Unterstützung von Farbprofilen mit Farbtiefen von 30 und 48 Bit.

Eingabemethoden und Geräte [Bearbeiten]Bearbeiten

Windows 7 unterstützt Multi-Touch. So kann etwa Paint mit mehreren Fingern bedient werden.[36]

Eine neue Funktionalität für Geräte sind die device stages: Zum Gerät passend wird ein Fenster angezeigt, das häufige Aktionen für das Gerät (bei einem Mobiltelefon beispielsweise Organisation von Kontakten und Synchronisierung von Mediendateien) an einem zentralen Ort anbietet.

Anwendungen [Bearbeiten]Bearbeiten

Einige Anwendungen wie Paint und WordPad wurden überarbeitet: Sie wurden mit einer Ribbon-Oberfläche wie in Office ausgestattet. Ferner kann WordPad jetzt Dokumente in den Formaten Office Open XML und ODF öffnen und speichern, dafür fällt das DOC-Format weg.[37][18] Der Rechner wurde umgestaltet und unterstützt jetzt u. a. Maßeinheiten und finanzielle Berechnungen.

Windows Media Player 12 [Bearbeiten]Bearbeiten

Windows 7 wird mit dem Windows Media Player 12 geliefert. Dieser besitzt eine überarbeitete Oberfläche, bei der die Bibliothek und das Wiedergabefenster getrennt sind.

Standardmäßig ist die Bibliothek Musik als Quelle für Mediendateien ausgewählt. Neben DVDs spielt Windows Media Player 12 die unter Multimedia genannten Formate ab. Außerdem gibt es eine Vorschaufunktion, die es ermöglicht, den Anfang eines Titels zu hören.

Weitere Neuerungen im Überblick [Bearbeiten]Bearbeiten

Neu ist u. a. ein Fehleraufzeichnungsprogramm (Problem Steps Recorder). Es protokolliert nach seinem Start alle Mausklicks und weitere, für Programmierer und Supportmitarbeiter relevante Informationen und speichert diese als MHT-Datei. So soll es laut Microsoft auf einfache Art möglich sein, detaillierte Problemberichte zu erstellen.

Windows PowerShell ist in Windows 7 vorinstalliert. Dieses Merkmal enthält eine Entwicklungsumgebung für Kommandozeilen-Skripte. Damit bietet sie eine Alternative zu cmd.exe und ähnelt UNIX-Shells wie beispielsweise der Bash.

DirectX 11 [Bearbeiten]Bearbeiten

Mit Windows 7 wurde DirectX 11 als neue Version der Programmierschnittstelle DirectX veröffentlicht. DirectX 11 umfasst zwar den Funktionsumfang der älteren Versionen, ist jedoch selbst nicht vollständig abwärtskompatibel zu bereits z. B. au FreeCell standardmäßig nicht installiert.

f DirectX 9 optimierten Programmen. DirectX 9 kann für derartige Programme neben DirectX 11 installiert werden.

Entfernte Komponenten [Bearbeiten]Bearbeiten

Einige Programme und Features, die Bestandteil der Vorgängerversion waren, sind in Windows 7 nicht mehr vorhanden oder wurden ausgelagert.

Entfernt wurden das klassische Startmenü, einige Funktionen der Taskleiste, Windows-Explorer-Features, Windows-Media-Player-Funktionen, einige Windows-Ultimate-Extras und das Spiel InkBall. Vier bekannte Anwendungen, wie die Windows-Fotogalerie, Windows Movie Maker, Windows-Kalender und Windows Mail, wurden in Windows 7 als Windows Live Essentials in ein separates Paket ausgelagert, das auf der Microsoft-Website kostenlos erhältlich ist.

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